Baugeschichte des Berliner Dom

Der Dom zu Berlin hatte drei Vorgängerbauten, die Erasmuskapelle im Spreeflügel des Schlosses, die ehem. Dominikanerkirche an der Breiten Straße und den Boumann’schen Dom am heutigen Lustgartenplatz.

Diese Geschichte darzustellen und darüber hinaus die Planungen ab 1815 für den Neubau 1895 – 1903 unter dem Architekten Raschdorff der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, dient das 2006 eröffnete Dom-Museum.

Die Geschichte des Berliner Domes

Der Berliner Dom ist durch seine Lage und Baugestalt ein besonders markantes Denkmal der Berliner Baugeschichte.
Er verkörpert das lange Ringen um die Idee eines großen protestantischen Dombaus in Berlin, seine Planung und Ausführung, die im Barock der Schlüterzeit mit der Planung einer den großen Dombauten des 17. Jahrhunderts vergleichbaren Kuppelkirche für das Kurfürstentum Brandenburg begann, über den Traum von einer Nationalkirche aller Deutschen als Dank für die Befreiung von Napoleonischer Fremdherrschaft in der Schinkelzeit reichte, und endlich zu dem Kaiserdom von Julius Karl Raschdorff führte, einer Haupt- und Staatskirche des deutschen Kaiserreichs, welche in ihrer Gestalt durch den Wiederaufbau nach Zerstörungen im 2.Weltkrieg auch in die jüngste deutsche Geschichte hineinreicht. ...
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